Dossiers · A.6
Basel-Rahmenwerk & Kapitalregulierung
CRR III, der Output Floor, die FRTB-Verschiebung und die internationale Divergenz bei der Basel-Umsetzung.
Leitfragen
- Führt regulatorische Divergenz zu einer Verlagerung von Kapitalmarktgeschäft?
- Was bedeutet der Output Floor für deutsche Institute?
Worum geht es
Mit CRR III / CRD VI setzt die EU das finale Basel-III-Paket um. Zentrale Elemente sind der Output Floor, der die Modellvorteile der Banken begrenzt, die FRTB-Anforderungen für das Marktrisiko und ein neues Regime für Drittstaaten-Zweigstellen. Hinzu kommt die schrittweise Einbettung von ESG-Risiken in die Säulen 1 und 2.
Warum ist es relevant
Kapitalregulierung bestimmt, wie teuer Geschäft ist — und wo es stattfindet. Der Output Floor trifft Institute mit ausgefeilten internen Modellen besonders. Und weil die Basel-Umsetzung international auseinanderläuft (UK 2027, USA offen), entsteht die Frage nach einem Level Playing Field: Verlagert sich Kapitalmarktgeschäft dorthin, wo die Anforderungen milder sind?
Aktueller Stand
CRR III ist seit Januar 2025 anwendbar; der Output Floor läuft mit Übergangsregeln an. Die FRTB-Eigenmittelanforderungen wurden auf Januar 2027 verschoben, mit temporären Erleichterungen bis 2030. Das Drittstaaten-Zweigstellen-Regime der CRD VI ist terminlich noch zu verifizieren. International bleibt vor allem die US-Umsetzung der zentrale Unsicherheitsfaktor. Das Dossier verfolgt, wie deutsche Institute den Output Floor verarbeiten und wie sich die Divergenz auswirkt.
Quellen
Wichtige Termine
- CRR III anwendbar wirksam
- Basel III UK: Umsetzung anstehend
- CRR III: FRTB-Eigenmittel anstehend
- CRD VI: Drittstaaten-Zweigstellen anstehend
- FRTB: Ende der Erleichterungen anstehend
Verknüpfte Journal-Posts
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Änderungshistorie
- Dossier angelegt (Gerüst zum Projektstart).